Es ist Montagabend und du sitzt ein bisschen gelangweilt an deinem Handy. Du öffnest den App-Store, um zu schauen, ob es noch eine nette App zum Herunterladen gibt: vielleicht ein Spiel oder etwas zum Lesen. Du machst dich auf die Suche und wirst mit Auswahl überflutet: Tausende Apps passen zu dem von dir eingetippten Suchbegriff. Du scrollst kurz durch die obersten paar Optionen und wählst dann die App, die dich am meisten anspricht. Der Grund, warum dich ausgerechnet diese App anspricht, ist wahrscheinlich, dass das Icon heraussticht oder dass es dir bekannt vorkommt. Wenn du selbst ein App-Icon für deine App brauchst, dann muss die App, die heraussticht, natürlich deine App sein! Im Meer aus Apps willst du, dass deine auffällt. Und ein Meer aus Apps, das ist es allemal…
Apps galore!
Statista meldete, dass der Apple App Store 2018 rund 2 Millionen Apps anbot, und der Google Play Store rund 2,1 Millionen Apps. Das Unternehmen meldete außerdem, dass 2018 rund 205,4 Milliarden Apps heruntergeladen wurden, und die Erwartung ist, dass 2022 rund 258,2 Milliarden Apps heruntergeladen werden. Ein ordentliches Wachstum also! Durch das große Angebot an Apps muss eine App also gut konkurrieren können. Sonst verschwindet sie in der Masse der angebotenen Apps, und das ist natürlich nicht die Absicht! Einen guten ersten Eindruck zu machen ist dabei wichtig. Das tust du dann natürlich, indem du ein gutes App-Icon hast! Aber worauf achtest du dabei?

Simpel und minimalistisch
Keep it simple, stupid! Dieses Prinzip (kurz KISS) wird in der Grafikbranche viel verwendet und steht für Simplizität und Minimalismus. Für das Gestalten eines App-Icons ist das sehr wichtig: Der Platz eines Icons ist schließlich klein. Die begrenzte Fläche eines App-Icons darf deshalb nie zu überladen wirken. Der Konsument muss die App auf einen Blick verstehen können, und wenn das Icon sehr überladen ist, wird das nicht klappen. Deshalb sind minimalistische Icons oft besser als ganz überladene Icons. Schau dir einfach mal die Apps auf deinem eigenen Handy an. Die meisten Apps werden wahrscheinlich ein simples, ruhiges Icon haben!
„Einen schlechten ersten Eindruck willst du natürlich vermeiden“
Luxe looks
Wenn ein App-Icon billig aussieht, denkt man auch negativ über die App. Der Konsument geht davon aus, dass die App nichts taugt, weil sie billig aussieht. Diesen ersten Eindruck willst du natürlich vermeiden. Überleg mal, wie viele Apps du nicht herunterladen wolltest wegen des billig aussehenden Icons! Deshalb muss das App-Icon natürlich gut aussehen. Wie du das machen kannst? Sorge für einen guten Designer! Jemanden mit Erfahrung, der gut mit der Zeit geht.
Farbeinsatz
Mit einer schönen, auffälligen Farbe fällt ein Icon auf. Am besten ist es natürlich, die Farbe deines Unternehmens zu verwenden, da das zum Branding passt. Außerdem stellt es auch gleich eine Verbindung zwischen App und Unternehmen her. Wenn deine App zwischen all den anderen Apps auffällt, ist die Chance größer, dass ein Konsument die App herunterlädt. Und das ist natürlich genau das Ziel! Schau einfach mal deine Apps durch: Du wirst sehen, dass viele der Apps eine relativ knallige, auffällige Farbe verwenden.
„Teste dein Icon auf verschiedenen Hintergründen“
Überall auffallen
Du willst nicht nur im App-Store auffallen, sondern natürlich auch auf dem Gerät des Konsumenten! Es passiert nämlich regelmäßig, dass eine App heruntergeladen, dann aber doch nicht genutzt wird. Das willst du natürlich vermeiden. Das lässt sich vermeiden, indem du die App auf verschiedenen Hintergründen attraktiv machst. Indem du ein Icon auf verschiedenen Hintergründen testest, kannst du herausfinden, ob das Icon dafür geeignet ist.
Letztlich läuft es darauf hinaus, dass du nur eine Chance hast, einen ersten Eindruck zu machen. Also sorge dafür, dass dieser gut ist! Wenn du es richtig machst, wirst du aus den richtigen Gründen im Meer aus Apps auffallen. Findest du es trotzdem schwierig, ein gutes App-Icon zu gestalten? Dann darfst du uns natürlich immer anrufen.
Geschrieben von
Laura Nijhuis